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Sierra Nevada

Sierra Nevada bedeutet Schneegebirge und diesem Namen macht das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, in der Region Andalusien gelegen, alle Ehre, sind doch die Gipfelkämme nahezu ganzjährig hindurch mit Schnee bedeckt. Die höchsten Gipfel, der Mulhacen und der Veleta sind gleichzeitig auch die höchsten Berge der gesamten Iberischen Halbinsel. Touristisch gesehen erlangte die Sierra Nevada ihren Bekanntheitsgrad vor allem durch die hervorragenden Wintersportbedingungen. Mit einem enormen Angebot an Pisten sind Skiläufer vom Anfänger bis zum Profi hier gut aufgehoben. Aber auch außerhalb der Wintersaison gibt es genügend Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten, wozu Bergsteigen und Wandern, aber auch Wassersport gehören.

Ein besonders interessantes Gebiet stellt die Alpujarra, wie man den Süden der Sierra Nevada bezeichnet, dar. Die maurische Architektur der Ortschaften sowie die typischen terrassenförmig angelegten Felder und Gärten tragen noch heute den Stempel vergangener Zeiten. Von Dörfern wie Capileira im Tal des Poqueira oder Pampaneira aus, sind diverse Wanderrouten erreichbar. Im Gegensatz zum Süden der Sierra Nevada, die hier eher moderat abgestuft erscheint, wird sie zum Norden hin felsiger und steiler.

Um die gesamte Sierra Nevada führt ein über dreihundert Kilometer langer Wandweg, dessen Bewältigung allerdings in nicht weniger als fünfzehn Einzeletappen angegangen werden sollte. Wem das als zuviel des Guten erscheint, findet überall ausgeschilderte Wanderwege, wie zum Beispiel den von Trevelez zu den Siete Lagunas, einer Landschaft die aus sieben Gletscherseen besteht, und in etwa neun Stunden zu bewältigen ist.